AGB

Versteigerungsbedingungen für Bieter der Kunstauktionshaus Georg Rehm Organisation von Auktionen GmbH

 

1. Die Kunstauktionshaus Georg Rehm Organisation von Auktionen GmbH (im folgenden "Versteigerer" genannt) organisiert als Vermittler (Handelsmakler) im Namen und für Rechnung der Einlieferer die Versteigerung. Die Namhaftmachung der Einlieferer ist gewährleistet. Der Versteigerer macht aufgrund entsprechender Ermächtigung alle Rechte des Einlieferers aus dem Zuschlag in dessen Namen geltend. Die Leitung der Versteigerung erfolgt durch den vereidigten und öffentlich bestellten Auktionator Christoph Neureuther. Die Versteigerung ist freiwillig. Die Bedingungen gelten entsprechend für den Freiverkauf.

 

2. Der Versteigerer behält sich das Recht vor, Nummern des Kataloges zu vereinen, zu trennen, außerhalb der Reihenfolge anzubieten, zurückzuziehen oder unter Vorbehalt zu versteigern.

 

3. Alle zur Versteigerung gelangenden Gegenstände können vor der Auktion besichtigt und geprüft werden. Die Gegenstände sind gebraucht und werden in dem Zustand versteigert, in dem sie sich im Augenblick des Zuschlages befindet. Katalogbeschreibungen dienen lediglich der Information und sind nicht Teil der vertraglich vereinbarten Beschaffenheit der Gegenstände und sind insbesondere auch keine Garantien im Rechtssinne. Der Erhaltungszustand wird im Katalog nicht durchgängig erwähnt, so dass fehlende Angaben ebenfalls keine Beschaffenheitsvereinbarung begründen. Das gleiche gilt für mündliche oder schriftliche Auskünfte aller Art sowie die Bezeichnung der Gegenstände bei Aufruf.

 

4. Gewährleistungsansprüche sind direkt beim Einlieferer geltend zu machen. Die Ansprüche des Versteigerers bleiben hiervon unberührt. Der Versteigerer verpflichtet sich, innerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfrist vorgetragene und begründete Mängelrügen des Ersteigerers unverzüglich an den Einlieferer der bemängelten Sache weiterzuleiten. Der Versteigerer übernimmt keine Haftung für Mängel, soweit er die ihm obliegenden Sorgfaltspflichten eingehalten hat. Bei leicht fahrlässiger Verletzung vertragswesentlicher Pflichten haftet der Versteigerer bis zur Höhe des Limits bzw. Schätzpreises.

 

5. Schadensersatzansprüche gegen den Versteigerer können vom Bieter nur geltend gemacht werden

 

a) bei einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Versteigerers bzw. eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Versteigerers;

 

b) bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Versteigerers, bzw. eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Versteigerers beruhen;

 

c) bei der schuldhaften Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, soweit die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet wird, hinsichtlich des vertragstypischen, voraussehbaren Schadens. Im Übrigen ist die Schadensersatzhaftung ausgeschlossen.

 

6. Der Zuschlag erfolgt nach dreimaligem Aufruf des höchsten Gebotes bzw. bei Terminauktionen über www.neureuther.de frühestens nach Ablauf zum Startzeitpunkt festgelegten Laufzeit an den Meistbietenden. Weiter gilt für Terminauktionen: Gebote, die in der letzten Minute vor Ende abgegeben werden, verlängern die Laufzeit des aktuellen Loses und aller weiteren sich noch in der Versteigerung befindlichen Lose um 30 Sekunden. Der Versteigerer hat das Recht, ein Gebot abzulehnen oder unter Vorbehalt zuzuschlagen. Wird ein Gebot abgelehnt, bleibt das vorangegangene Gebot verbindlich. Wird unter Vorbehalt zugeschlagen, bleibt der Bieter an sein Gebot für 14  Tage vom Tage des Aufruf ab gebunden; der vorbehaltlose Zuschlag wird dann mit der Absendung der schriftlichen Benachrichtigung an die vom Bieter genannte Anschrift wirksam. Wird ein Vorbehalt nicht angenommen, so kann die Position ohne Rückfrage an den Limitbieter abgegeben werden. In der Regel wird um 10% gesteigert. Schriftliche Aufträge müssen bei Besichtigungsschluss vorliegen. Bei gleichlautenden schriftlichen Geboten wird das zuerst eingetroffene berücksichtigt. Der Versteigerer kann den Zuschlag zurücknehmen und die Sache erneut anbieten, wenn Streitigkeiten oder sonstige Zweifel über den Zuschlag bestehen oder ein rechtzeitig abgegebenes Gebot übersehen wurde.

 

7. Bei Vorbehaltszuschlägen ist der Bieter vier Wochen an sein Gebot gebunden, für den Versteigerer ist der Zuschlag in diesem Fall freibleibend. Jegliche Ansprüche des Bieters gegen den Versteigerer sind ausgeschlossen, wenn der Vorbehaltszuschlag nicht ausgeführt wird. Wird ein Vorbehalt durch den Einlieferer nicht genehmigt oder bietet jemand das Limit, kann der Gegenstand ohne Rückfrage an den höher Bietenden abgegeben werden.

 

8. Mit der Erteilung des Zuschlags geht die Gefahr für nicht zu vertretende Verluste, Beschädigungen oder Verwechslungen etc. auf den Erwerber über, der Erwerber trägt auch die Lasten. Das Eigentum geht erst mit vollständigem Zahlungseingang beim Versteigerer auf den Erwerber über. Die Versendung ersteigerter Gegenstände erfolgt auf Kosten und Gefahr des Ersteigerers.

 

9. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Bei Kauf für einen Dritten haftet der Bieter mit diesem als Gesamtschuldner. Die Sachen sind sofort nach der Auktion in Empfang zu nehmen.

 

10. Der Kaufpreis setzt sich zusammen aus dem Betrag, auf den der Zuschlag erteilt wird (Zuschlagpreis), einem Aufgeld von 20% aus dem Zuschlagpreis und der jeweiligen gesetzlichen Mehrwertsteuer, die nur auf das Aufgeld erhoben wird. Der Rechnungsbetrag ist mit dem Zuschlag fällig und zahlbar in bar. Hat sich der Versteigerer mit unbarer Zahlung einverstanden erklärt, gehen alle dadurch ausgelösten Kosten, Steuern und Gebühren der Zahlung (inkl. der dem Versteigerer abgezogenen Bankspesen) zu Lasten des Erwerbers. Bei Zahlungsverzug des Erwerbers werden Zinsen von 8% über dem Basiszinssatz als Verzugsschaden berechnet, unbeschadet weitergehender Ansprüche; es sei denn, der Ersteigerer weist einen geringeren Schaden nach. Im Übrigen kann der Versteigerer wahlweise Erfüllung oder nach Fristsetzung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen; der Schadensersatz kann dabei auch so berechnet werden, dass die Sache in einer weiteren Auktion nochmals versteigert wird und der säumige Käufer für einen Mindererlös gegenüber der früheren Versteigerung und die besonderen Kosten der wiederholten Versteigerung einschließlich der Gebühren des Versteigerers aufzukommen hat.

 

11. Objekte aus der Zeit des Nationalsozialismus werden von uns nur unter der Maßgabe der §§ 86 / 86a StGB angeboten und abgegeben, und dürfen nur zu den in § 86 Abs. 3 StGB beschriebenen Zwecken genutzt werden, also der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Kunst oder Wissenschaft, der Forschung oder Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens und der Geschichte oder zu ähnlichen Zwecken. Dies gilt auch bei Abgabe an Dritte. Der Versteigerer behält sich das Recht vor, Personen den Zuschlag zu unterbinden, welche keine Garantie für die in § 86 Abs. 3 StGB Verwendung geben können.

 

12. Erfüllungsort für die Übereignung der ersteigerten Ware sind die Geschäftsräume des Versteigerers in Augsburg. Ist der Käufer Kaufmann oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland oder einem anderen EU-Mitgliedsstaat, so ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten Augsburg. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.





Allgemeine Geschäftsbedingungen- Versteigerungsbedingungen der Petzold KG

Die Versteigerung erfolgt im Namen und für Rechnung der Einlieferer. Mit der Abgabe eines Gebotes oder eines schriftlichen Kaufauftrages werden die folgenden Versteigerungsbedingungen, die sinngemäße auch für den freihändigen Verkauf von Versteigerungsgut gelten, anerkannt: 

  1. Die Versteigerung erfolgt freiwillig, beziehungsweise bei Pfandversteigerungen aufgrund gesetzlicher Vorschrift. Bei mehreren Einlieferern sind diese in einem gesonderten Verzeichnis, welches beim Versteigerer öffentlich einzusehen ist, durch eine Geschäftsbuchnummer gekennzeichnet, die identisch ist mit den ersten 4 Ziffern der jeweiligen Losnummer seiner eingelieferten Gegenstände.
  2. Der Bieter erwirbt für eigene Rechnung, wenn er nicht vor Beginn der Versteigerung Namen und Anschrift eines Auftraggebers schriftlich angibt. Nach Abschluss der Versteigerung ist dem Käufer und Verkäufer die Möglichkeit gegeben, deren Identität zu erfahren.
  3. Das Versteigerungsgut kann vor der Versteigerung besichtigt und - auf Gefahr des Interessenten - geprüft werden. Die Gegenstände sind in der Regel gebraucht und werden in dem Zustand zugeschlagen, in dem sie sich beim Zuschlag befinden. Versteigert wird ohne Gewährleistung auf Sachmängel. Katalogbeschreibungen und mündlich abgegebene Erklärungen beinhalten keine Eigenschaftszusicherungen sondern sind Zustandsbeschreibungen, die nicht Bestandteil der vertraglich vereinbarten Beschaffenheit werden. Reklamationen diesbezüglich sind ausgeschlossen.
  4. Der Versteigerer hat das Recht, Katalognummern zu vereinen, zur trennen, außerhalb der Reihe anzubieten oder zurückziehen.
  5. Der Zuschlag erfolgt frühestens nach Ablauf zum Startzeitpunkt festgelegten Laufzeit an den Meistbietenden. Gebote, die in der letzten Minute vor Ende abgegeben werden, verlängern die Laufzeit des aktuellen Loses und aller weiteren sich noch in der Versteigerung befindlichen Lose um 30 Sekunden. Der Versteigerer hat das Recht, ein Gebot abzulehnen oder unter Vorbehalt zuzuschlagen. Wird ein Gebot abgelehnt, bleibt das vorangegangene Gebot verbindlich. Wird unter Vorbehalt zugeschlagen, bleibt der Bieter an sein Gebot für 14  Tage vom Tage des Aufruf ab gebunden; der vorbehaltlose Zuschlag wird dann mit der Absendung der schriftlichen Benachrichtigung an die vom Bieter genannte Anschrift wirksam. Wird ein Vorbehalt nicht angenommen, so kann die Position ohne Rückfrage an den Limitbieter abgegeben werden.
  6. Geben mehrere Personen ein gleichzeitig ein gleichlautendes Gebot ab, entscheidet das Los. Uneinigkeit über das letzte Gebot oder einen Zuschlag wird durch nochmaliges Angebot der Sache behoben. Dies gilt auch dann, wenn irrtümlich ein rechtzeitig abgegebenes höheres Gebot übersehen worden ist.
  7. Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme und Zahlung des Kaufpreises an den Versteigerer. Mit der Erteilung des Zuschlages gehen Besitz und Gefahr unmittelbar auf den Käufer über; das Eigentum wird erst nach vollständiger Zahlung des Kaufpreises übertragen. Verweigert der Ersteigerer die Abnahme, so kann das Versteigerungsgut nochmals versteigert werden. Entsteht dabei ein Mindererlös, so haftet der Erstkäufer dafür. Auf einen evtl. Mehrerlös hat er keinen Anspruch.
  8. Der Kaufpreis setzt sich zusammen aus dem Betrag, auf den der Zugschlag erteilt wird (Zuschlagsumme) sowie einem Aufgeld von 15%, das vom Versteigerer erhoben wird. Auf das Aufgeld wird die jeweils gültige gesetzliche Mehrwertsteuer berechnet. Bei mit einem *  in der Beschreibung gekennzeichneten Artikel fällt die gültige gesetzliche Mehrwertsteuer auch auf den Zuschlagspreis an.
  9. Der Kaufpreis ist fällig mit dem Zuschlag. Die Auslieferung erfolgt, wenn nichts Abweichendes vereinbart ist, grundsätzlich nur gegen Zahlung des Kaufpreises in bar oder Vorab Bezahlung per Überweisung. Die Überweisung ist unverzüglich zu veranlassen, da die Abholung erst nach Überweisungseingang oder Bankbestätigung erfolgen kann. Jede Lagerung erfolgt grundsätzlich auf Rechnung und Gefahr des Käufers.
  10. Jeder Versand erfolgt ausnahmslos auf Kosten und Gefahr des Käufers. Der Versandauftrag ist schriftlich zu erteilen. Die Ware wird nur auf ausdrückliches Verlangen des Käufers versichert.
  11. Angegebene Schätzpreise sind nicht Limite, sondern Anhaltspunkte insbesondere für auswärtige Interessenten, die nicht selbst an der Versteigerung teilnehmen können.
  12. Der Versteigerungsvertrag unterliegt deutschem Recht. Erfüllungsort und Gerichtsstand in Mahnsachen sowie für Handelsgeschäfte ist Augsburg.
  13. Bei der Besichtigung ist größte Vorsicht zu empfehlen, da jeder Besucher für den von ihm verursachten Schaden in vollem Umfang einstehen muss.
  14. Der Versteigerer übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Übertragung der entsprechenden Daten in die Versteigerungsunterlagen. Die Haftung des Versteigerers aus diesem Vertrag außerhalb eventueller Gewährleistungsansprüche ist auf die Fälle von Vorsatz und grober Fahrlässigkeit beschränkt. Ein Anspruch auf Ersatz mittelbarer oder Folgeschäden ist ausgeschlossen.

Die Versteigerungsvorschriften vom 24.April 2003, sowie Auszug dem Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1976, Teil 1, liegen beim Versteigerer auf.


Salvatorische Klausel: Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unwirksam sein, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt. Die Parteien verpflichten sich, anstelle der unwirksamen Bestimmung eine dieser Bestimmung möglichst nahekommende wirksame Regelung zu treffen.



Zusätzliche gültige Geschäftsbedingungen für den Auktionskatalog KJF vom 5.4.-5.5.2023

Besichtigungstermine:

20. und 21.4.2023 9 - 12:00 Uhr (an den jeweiligen Standorten vor Ort. In Murnau und Augsburg mit Voranmeldung per E-Mail oder telefonisch)

Abholtermin(e):

16.5 2023    9 - 17:00 Uhr

Ausbringung:

Entsprechende Transportmöglichkeiten sind bei Abholung mitzubringen. Der Käufer hat die Abholung, die Beladung sowie die Ladungssicherung auf eigene Kosten und Gefahr selbstständig zu tragen. 

Fest verbauten Gegenstände müssen vom Käufer unter Beachtung technischer und umweltspezifischer Vorgaben und Gesetze ausgebaut werden.  Findet der der Ausbau nicht fristgerecht statt (festgetzte Termine bzw. vereinbarter Termin, kann die Demontage und Transport zu Lasten des Käufers durchgeführt und die Gegenstände in ein externes Lager überführt werden. Im Einzelfall können besondere Regelungen mit dem Auktionator abgestimmt werden. 

Für nicht fest verbaute Gegenstände gilt die Regelung zu Transport und Lagerkosten bei Nicht-Abholung entsprechend den fest verbauten Gegenständen. 


Schäden

Schäden, die beim Abbau und Transport am Gebäude entstehen, haftet der Verursacher. Schäden, die durch Abbau und Transport am eingesteigerten Gegenstand entstehen, haftet ausschliesslich der Käufer.